James Bond 007: Casino Royale (2006) ist Daniel Craigs erster Bond: ein junger, rauer Agent, der Le Chiffre, einen Bankier von Terroristen, beim Poker schlagen muss und sich in Vesper Lynd verliebt, die Beamtin des Schatzamts, die über das Geld wacht. Beginne am Comer See, mit den Villen aus dem letzten Teil des Films: Die Villa del Balbianello ist die Klinik am See, in der Bond sich erholt, und weiter nördlich liegt die Villa La Gaeta, das Haus am Wasser aus der Schlussszene.
Vom See aus ist Venedig ein Tagesausflug: Bond und Vesper segeln den Canal Grande hinauf, und der Palazzo aus den Venedig-Szenen liegt am Campiello del Remer. Montenegro war in Wahrheit der tschechische Kurort Karlsbad, von Prag aus gut an einem Tag zu schaffen: Das Casino ist das Kaiserbad, das Hotel das Grandhotel Pupp, die Ankunft führt an der Mühlbrunnkolonnade vorbei, und Mathis wartet auf dem Marktplatz von Loket. In Prag wird M in der Bibliothek von Strahov befragt, die Hotellobby in Venedig ist das Nationalmuseum, "Miami" sind das Verkehrsministerium und die Gedenkstätte auf dem Vítkov, und der Prolog entstand am Danube House. Weiter weg liegen der One&Only Ocean Club auf den Bahamas und der Black Park bei London.
Die Villa del Balbianello kostet Eintritt, hat feste Öffnungstage und ist per Wassertaxi oder zu Fuß ab Lenno erreichbar; die Villa La Gaeta ist ein Privathaus, das man vom See oder von der Straße sieht. Das Kaiserbad ist nach der Restaurierung wieder offen und mit Führung zu besichtigen, der Ocean Club ist Gästen vorbehalten. Vorher prüfen. Der Pokersaal und das Innere des venezianischen Palazzo waren Studiokulissen und stehen deshalb nicht in der Liste.